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Irland
Ist die "Grüne Insel" wirklich ein Patchwork unverdorbener
Landschaften? Hat jedes Dorf einen Pub? Was blieb von den Kelten? Diesen und
anderen Fragen ist Ralph-Raymond Braun in seinem im Michael Müller Verlag in
zweiter Auflage erschienenen Buch nachgegangen. Er hat dabei die düsteren
Hinterhöfe Dublins genauso erkundet wie halsbrecherische Klippen am Atlantik.
Außerdem wurden neue Wanderwege und alte Wasserstraßen aufgespürt, Betten
getestet, Speisen gekostet, Fahrpläne studiert und die irische Gemütslage am
Tresen und anhand von Gay Byrne's "Late Night Show" erkundet. Es ist
ein Buch entstanden, das dem Leser ermöglicht, die guten Erfahrungen teilen zu
können und die schlechten nicht selbst zu machen.
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Marco
Polo, Irland
Grüne Hügel, friedliche Schafe, ausgezeichneter Whiskey und gesellige
Menschen: Der Marco Polo Irland zeigt, wo das Land der Dichter und
Musiker genau so ist, wie man es sich vorstellt. 132 gut gegliederte,
informative Seiten rund um die Tourismus-Highlights des Landes helfen, aus Ihrer
Reise so viel Irland wie möglich rauszuholen.
Gerade eine Reise nach Irland gebucht und noch keine Ahnung, welche Ecke von
Irland Sie genauer erkunden wollen? "Die wichtigsten Marco Polo
Highlights" verraten Ihnen auf einer Doppelseite die 15 Sehenswürdigkeiten,
Orte und Erlebnisse, die Sie in Irland keinesfalls verpassen sollten. Mithilfe
des ausführlichen Kartenteils im Anhang ist damit schnell eine grobe Reiseroute
festgesteckt. Verfeinert werden kann die Route anschließend mit den praktischen
Highlights zu den fünf Reisekapiteln ("Dublin und Umgebung",
"Der Süden", Die Westküste", "Der Nordwesten" und
"Midlands"), mit ausgewählten Übernachtungstipps in verschiedenen
Preiskategorien sowie genauen Angaben zu Öffnungszeiten und Eintrittspreisen.
Hat man es dann endlich zu den Cliffs of Moher oder zum Book of Kells
geschafft, kann man in zwei bis drei Sätzen nachlesen, warum gerade dieser Ort
so einzigartig ist. Wer genug von Kultur und Natur hat, erfährt in den Rubriken
"Essen & Trinken" und "Am Abend", in welcher Bar oder in
welchem Pub man noch echte Iren trifft -- und wo noch Irish Stew serviert wird.
Nicht ganz nachvollziehbar sind jedoch die "Bloß-nicht!"-Tipps auf
der letzten Seite des Führers: Allen Warnungen des Marco Polo zum Trotz waren
meine persönlichen Erfahrungen mit US-amerikanischen Mietwägen in Irland
ausgezeichnet, und nachts Auto fahren mit dem nötigen Maß an Vorsicht ist kein
Problem.
Fazit: Wer möglichst viel Irland in kurzer Zeit entdecken will, liegt mit
den knappen, übersichtlichen und touristischen Informationen des Marco Polo
Irland genau richtig. Wer jedoch ein Freund von spontanen Abstechern,
improvisierten Wanderungen und intensiven Entdeckungstouren ist, dem verhilft
der Marco Polo zu einem ersten Überblick. |